Viele, vermutlich sogar sehr viele Menschen sind mit ihrem Gewicht unzufrieden. Einige sind zu leicht, wesentlich mehr sind zu schwer – oder fühlen sich zumindest so. Das überwiegend (haha) an den Tag gelegte Verhalten in solchen Fällen ist, schlanker zu werden. Wer das macht, um irgendeiner Vorstellung von „schlank ist schön“ zu entsprechen, ist töricht, denn er oder sie ist auf Werbung reingefallen. Wer allerdings – wie ich – um der Gesundheit Willen sein Gewicht unter Kontrolle hält, handelt sinnvoll.

Egal, was eure Motivation ist, seid ihr eingeladen, anzurufen und zu erzählen, auf welche Weise ihr versucht oder versucht habt, eurer Gewicht zu regulieren, von wieviel Erfolg eure Versuche gekrönt waren und wann und wodurch ihr möglicherweise zu der Erkenntnis gelangt seid, dass Schönheit etwas ist, das ausschließlich im Auge des Betrachters liegt.

6. August 2013: Mein Gewicht und ich

54 thoughts on “6. August 2013: Mein Gewicht und ich

  • 6. August 2013 bei 16:18
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    Wörter, die öfters benutzt werden sollte – Folge 161: töricht.

  • 6. August 2013 bei 16:56
    Permalink

    Wörter, die seltener benutzt werden sollten – Folge 162: Augentrombose. 🙄

    • 6. August 2013 bei 17:09
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      Ich hab extra nicht Augenthrombose reingeschrieben oder auf mein Blog verlinkt 😀

  • 6. August 2013 bei 17:57
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    Suuper Thema !! 😀 Freue mich schon drauf…

  • 6. August 2013 bei 18:05
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    Nordic walking hilft gegen meine Hodenthrombose.

  • 6. August 2013 bei 18:34
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    „… um der Gesundheit Willen sein Gewicht unter Kontrolle hält, handelt sinnvoll“

    Das ist gar nicht so einfach wie es da steht.
    Denn da ist die Sache um den Gesundheitsbegriff schon selbst zielmich strittig für viele Fälle, besonders wenn es in die Nuance geht: während man sozuagen darüber vorurteilen will, was denn nun präventiv gegen Krankheit verhüten kann:
    Denn es fängt ja schon damit an: dass die Forschung nicht nachweisen kann, das Übergewicht krank macht und die Statistik beweist zudem, dass Übergewichtige länger leben als Normal- oder Untergewichtige. (Warmuth, & Pollmer: Lexikon der populären Ernährungsirrtümer. Missverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Alkohol bis Zucker. Eichborn, Frankfurt am Main 2000; Piper, München 2009 ).

    Solange wir hier also von dem gewöhnlichen Übergewicht und nicht von Extremen reden, von der Adipositas (wobei allerdings die genauen Grenzlinien die um diese Krankheit verlaufen gar nicht scharf bestimmt sind, und damit sind die unterschiedlichen adipositas Grade gemeint), ist Übergewicht als Krankeit und als ungesundes Indiz auch vorallem ein Mythos.

    • 6. August 2013 bei 18:41
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      Tom, ruf heute an und erzähl das (sonst mache ich das) 😉

      Allerdings ist Übergewicht, beziehungsweise das dazu führende Verhalten, verantwortlich für so Sachen wie Hochdruck und Diabetes – und daran und an deren Folgen stirbt man dann wiederum früher.

      Norti, Thrombose gibt’s überall da, wo Blutgefäße sind.

  • 6. August 2013 bei 18:36
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    Hodenthrombose gibts wirklich o_O

  • 6. August 2013 bei 19:19
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    Teil II

    Dinge des „Unwillens“ bestimmen allerdings auch ungewollt unser Gewicht, die man gar nicht so auf individuelle Weise aus dem Weg räumen kann.
    Die Ernährung spielt im Ursachenbündel von Krankheiten und Übergewicht nur eine sehr untergeordnete Rolle.

    Eine Arbeitsgruppe um den amerikanischen Ernährungspsychologen Paul Rozin (1999) forschten über die zusammenhängenden Phänome von Stress, Ernährung und Übergewicht (Stichwort: „french paradox“). Kurz: Stress verursacht und wirkt sich besonders negativ auf die Gesundheit aus und beinflust zum Übergewicht.

    Hinzu kommt, weil Übergewicht so diskreminiert wird – je frustrierter wir sind, weil unser Übergewicht missbilligt wird und umso mehr Sorgen wir uns ja ums Gewicht machen sollen, desto mehr Kalorien brauchen wir, um uns wohlzufühlen (ein dummdreist beigelegter psychologischer Teufelskreis von der Ernährungspolitik).

    (Psychologisches Obershäupchen: Je frustrierter wir sind, weil unser Magen knurrt, desto abhängiger werden wir vom Lob für unseren heroischen Kampf gegen die Pfunde oder unser gutes Aussehen).

    In möglichen Auswegen aus der Psychofalle lauert es dann doch ebenso schon. Dass Psycho-Medikamente dabei eine Rolle spielen Übergewicht zu bekommen, dürfte klar sein, das Ausmaß ist umstritten. Die Auswirkungen sind häufig indirekt.
    Beispielsweise begünstigen viele Psychopharmaka Übergewicht und Übergewicht erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

    „der Gesundheit Willen“: da steckt ja nicht selten weniger törichte Ideologie dahinter. Wir haben doch durchaus eine Gesundheitsreligion; dann schlägt doch die Tugend in den Terror um, wenn der Stress um die normativen Gesundheitslinien nicht eingehalten werden kann.

    Man mag mir entgegenhalten, dass man mit dieser Einstellung vielleicht den Kopf über Wasser halte, den mitunter schrecklichen Konsequenzen des Übergewichts am Ende aber auch nicht entgehe. Darauf will mir keine Antwort einfallen. Die eingangs erwähnten Befunde und Statistiken beeindrucken mahnende Stimmen dieses Zuschnitts erfahrungsgemäß nämlich nicht.

    PS: mich hats evtl. noch schlimmer erwischt, habe ein Krampfaderbruch des Hodens (Varikozele) 🙁
    Allein schon deshalb ist’s derzeit schlecht mit dem Sport (fürs Abnehmen) und mal sehen ob meine Varikozele Laune hat heute mit Holgi zu sprechen – vielleicht 😉

    • 6. August 2013 bei 20:33
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      Mit Verlaub, Tom: Das liest sich ein wenig, als hättest Du ordentlich Übergewicht, würdest daran gerne was ändern, bekämst das aber – warum auch immer – nicht hin und würdest nach Argumenten suchen, weil Du nicht in der Lage bist, zu sagen: „Na und?!“. Kann das sein? (So eine Phase hatte ich auch schonmal und das kommt mir sehr bekannt vor)

  • 6. August 2013 bei 19:34
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    JETZT HöRT ENDLiCH AUF DAMIT!!11 Es sind Hypochonder anwesend! 😉

  • 6. August 2013 bei 19:59
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    btw, Holgi, bei nsfw gibts dazu auch grad einen lustigen Kommentar, was du betreibst ist naemlich Fatshaming, jajajaja *rofl*

  • 6. August 2013 bei 20:12
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    Wenn sich die Person, die die Zwischen- und Schlussmusik auswählt, am Thema der Sendung orientiert, ein bisschen Humor hat und über das Format der angeschlossenen Sender hinwegsieht, hören wir mal Dicke von Marius Müller-Westernhagen (1978) oder Ich bin doch nicht zu fett von Guildo Horn (2002). (Man wird ja noch träumen dürfen.)

  • 6. August 2013 bei 20:24
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    @Holgi: „Allerdings ist Übergewicht, beziehungsweise das dazu führende Verhalten, verantwortlich für so Sachen wie Hochdruck und Diabetes“

    Ja. Entscheidend ist eben die „Beziehungsweise“. Und entlastet das Übergewicht von der Schuld.
    Das dazu führende Verhalten ist eben nicht gleich Übergewicht. Zu dem Verhalten dann, findet sich natürlich auch eine Korrelation mit Übergewicht.

    • 6. August 2013 bei 20:53
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      „Und entlastet das Übergewicht von der Schuld“

      Mein Fehlverhalten „zuviel essen“ führt zu Übergewicht führt zu Hochdruck führt zu Thrombose. Wie soll aus dieser Kette das Übergewicht rausgenommen werden? „Übergewicht macht nicht krank“ unterstellt, dass man Übergewicht haben kann, ohne sich entsprechend krankmachend zu verhalten. Ich sehe nicht, wie das gehen soll.

  • 6. August 2013 bei 21:06
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    @Holgi, hm, ganz uneigentlich geht es mir doch bloß um die Konzequenz die negativ dem Übergewicht anhaftet, klar könnte mir das egal bleiben, warum es das aber nicht ist, ist wohl etwas viel koplizierter als wenn ich jetzt sagen würde, „ich bin sehr übergewichtig“, da man sich doch nicht immer jeder Handlung seiner Motive bewusst ist …

    • 6. August 2013 bei 21:13
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      Ich habe kürzlich einen Wissenschaftler interviewt, der Teile der nationalen Kohorte koordiniert. Die wollen rausfinden, welche Faktoren Volkskrankheiten begünstigen. Er sagt, Übergewicht (und nicht nur im adipösen Sinne wie beispielsweise bei mir) sei einer der Hauptfaktoren dafür.
      Ich habe mich noch nie mit „Übergewicht macht nicht krank“ beschäftigt, weil es mir immer ansatzweise schnurz war (und vor allem meine Alltagserfahrung exakt das Gegenteil zeigt – mich macht Stress schlank), daher weiss ich gar nicht, wie die Protagonisten dieser Szene argumentieren. Kannst Du sagen, wie sie erklären, das beispielsweise der Blutdruck sinkt, wenn man schlanker wird?

  • 6. August 2013 bei 21:16
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    @Tom: Ich bin Holgis Meinung, dass deine Abhandlung sehr nach einer Rechtfertigung klingt. Du bist vielleicht auf den falschen Internetseiten unterwegs, wenn du behauptest, dass Übergewicht als gesundheitsschädigender Faktor eher aus dem Sagenbuch stammt. Das mit den Psychopharmaka sei jetzt mal dahin gestellt, da ich das nicht genau einschätzen kann, so ganz kann ich aber nicht daran glauben.
    Ich würde mich aber trotzdem freuen, wenn du deine Position und deine Argumente später in der Sendung näher erläutern könntest

    • 6. August 2013 bei 21:20
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      Vorsicht! Es scheint nicht einfach nur eine Meinung zu sein, sondern mindestens einen unklaren Erkenntnisstand zu geben, der genügend Platz für Interpretationen lässt. Wobei ich schon auffällig finde, dass „Übergwicht macht nicht krank“ mir noch nie im Rahmen der (klinischen) Grundlagenforschung untergekommen ist. Aber das mag auch wiederum selektive Wahrnehmung sein.

      Oder anders ausgedrückt: Welche populärwissenschaftliche Publikation der vergangenen 50 Jahre, die behauptet, sich gegen den Mainstream zu stellen, hat es schonmal geschafft, wissenschaftliche Paradigmen umzustürzen?

  • 6. August 2013 bei 21:22
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    @Holgi, Das Übergewicht darf bleiben, darum gehts mir doch, es muss nicht aus irgendeiner Beziehungs-Kette genommen werden, allerdings aus dem überfrachteten Verantwortlichkeitsschluss.

    Eine negative Konsequnez aus dem Schluss „Übergewicht macht krank“, wäre mir da, dass in em einen Fall der Arzt einem sagt, „man müsse Gewicht reduzieren“, und im anderen Falle würde sportliche Betätigung oder körperliche Arbeit den Gesundheitszustand verbessern-
    gleichgültig, ob der Mensch dabei abnimmt oder durch mehr Appetit noch zulegt.

    Dass man Übergewicht haben kann, ohne sich entsprechend krankmachend zu verhalten, ist gar nicht so ungewöhnlich.
    Nun, man könnte Risikoindikatoren verschiedenster Art (unabhänig von Übergewicht) hinein nehemn und fragen, kann man überhaupt leben, ohne sich entsprechend krankmachend zu verhalten? Wohl nicht! Es endet doch immer in Krankheit, selbst an sog. Altersschwäche zu sterben beinhaltet doch immer auch eine Krankheit.

    • 6. August 2013 bei 21:42
      Permalink

      @Tom, das passt – wie gesagt – nicht zu allem, was ich bisher von Wissenschaftlern gehört habe: Viel Bauchfett macht viel krank, ist was sie alle sagen. Und wie auch immer man es dreht, verschwindet das Bauchfett, wenn man sich anti-übergewichtig verhält. Ich kenne keinen Fall, in dem Übergewicht besteht, ohne dass zuviel gefuttert und zu wenig verbrannt wird (allerdings kenne ich einige Fälle, die das behaupten – und trotzdem nicht ordentlich die Treppe hochkommen 😉 ).

      Ruf bloß an, die Schreiberei führt doch zu nix 🙂

    • 6. August 2013 bei 21:36
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      Der Mädchenmannschaft geht es vor allem darum, stets Recht zu haben und alles auszublenden, was nicht das eigene Weltbild stützt. Entsprechend rate ich dazu, deren Beiträge immer nur unter Vorbehalt für sinnvoll zu erachten (es sei denn, man ist ideologisch sowieso schon auf deren Linie).

  • 6. August 2013 bei 21:39
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    @Holgi: Generell sollte man ja alles, was man liest, kritisch betrachten und nicht unhinterfragt übernehmen.

  • 6. August 2013 bei 21:46
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    @Holgi: Dann wäre es doch mal Zeit für eine breit angelegte Studie, die jede Interpretation zu dem Thema verhindert. Jetzt müsste man nur eine Stiftung finden, die den Spaß bezahlt …

    • 6. August 2013 bei 21:54
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      fool, schau mal nach „nationale Kohorte“. Das ist sowas und das zahlen wir alle, weil es aus Steuergeldern finanziert wird 🙂

      norti, Adipositas von Übergewicht abzugrenzen ist vermutlich das Richtige in dieser Frage.

  • 6. August 2013 bei 21:57
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    Sehr interessantes Thema. 😉

    @Tom: Es würde mich freuen wenn du später in der Sendung anrufst. 🙂

    @Babs: So sieht’s aus! 🙂

  • 6. August 2013 bei 22:02
    Permalink

    @Holgi: Warum hast du dir für heute eigentlich keinen Studiogast (Ernährungswissenschaftler oder Ernährungsberater) eingeladen? Wäre sicher interessant gewesen. 🙂

    • 6. August 2013 bei 22:35
      Permalink

      fool, die läuft gerade an, die Studie!

      Nico, weil ich niemanden hier haben will, der auch nichts weiss, dafür aber alles besser 😉

  • 6. August 2013 bei 22:20
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    Wirklich gutes Thema.

    Das Problem des werbewirksam etablierten Schlankheitswahns ist doch prinzipiell das, dass die in Werbung propagierte Schönheit zu 99 % Fake ist. Entweder gephotoshopped oder sonst retuschiert – oder du hast da wirklich so ein Model als Testimonial das Wattebausch in Saft getränkt frisst… daran erkennt man die ganze Ausweglosigkeit.

    Natürlich sollte man versuchen auf sein Gewicht zu achten… man ist was man isst, sagt so mancher… Nicht das mich voluminösere Menschen abschrecken, das sind meist die gemütlicheren „Normalos“ die Spaß am Essen, am Leben allgemein haben. Andererseits gibts dann die Fraktion, die den Tieren das Grünzeuch wegfuttert… solls auch geben, von mir aus.

    Ich finde nur, die Mischung machts und Essen ist nicht nur pure Energieaufnahme sondern auch ein Fest für die Sinne, insbesondere dann wenn man selber kocht, einkauft, Zutaten kombiniert..

    Das Mc Donalds und Maggi Tütensuppe kein Geschmackserlebnis sind und man somit ein gestörtes Verhältnis zu Lebensmitteln, Nahrungsaufnahme usw. bekommen könnte, würde mich nicht wundern.

    Was das bewusste Ernähren angeht, ist es jedoch schon ein problem. Allein wenn ich jedes Mal aufs neue feststelle, dass ich eigentlich Lebensmittelchemiker hätte werden müssen um die ganzen kryptischen Inhaltsstoffe einzuordnen. Da wird ja getrickst wie die Hölle. Stoffe die sich im Körper in Zucker verwandeln und somit den Zusatz „ohne Zucker“ tragen dürfen, glaub Maltodextrin hieß das Zeuch…

    Und dieser Stoffe mit absurder Nebenwirkung mit plakativer Positivwirkung gibts viele.

    Ich habe aber mit etwas Ernährungsumstellung tatsächlich 5 Kilo verloren.
    Einziger Einschnitt den ich gemacht hab, abends keine Kohlehydrate, Fleisch (unpaniert) , Fisch, Gemüse, Obst, Salat zum Mittach und wenn ich bock drauf hab auch ma ne 300g Tafel Schoki…

    Ich will leben und nicht veget(ar)ieren

  • 6. August 2013 bei 22:23
    Permalink

    @Holgi: Nur wie kriegen wir die dazu, dass sie sie so eine Studie in die Tat umsetzen? 🙂
    Nochmal als kleiner Denkanstoß: Adipositas wird als Krankheit bezeichnet, aber welche Bezeichnung ist für Übergewicht adäquat?

  • 6. August 2013 bei 22:51
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    @fool, Moment mal, natürlich wird das von mir gerechtfertigt (!), immerhin vertrete ich ja diese Ansicht hier. Wie gesagt, die tieferen Motive -sofern man da rankommt- halte ich jetzt für unredlich hier zu analysieren.
    Ich will mich da gar nicht aufs hohe Ross schwingen. Auch ich bilde mir gelegentlich ein, ich hätte den Durchblick und wisse, wie da etwas schiefläuft und wie man es besser machen könnte.
    Wenn mir dies bewusst wird, tröste ich mich mit dem Gedanken 🙂

    Man kann natürlich auch jede inhaltliche Auseinandersetzung psychologisierend auf Ressentiment reduzieren und mich für den Hüter der Wahrheit halten, was überhaupt nicht mein Anspruch war und ist. Eine solche Position ist aber doch eher fadenscheinig…
    Aber wie gesagt, solche Positionen gibt es und daher ist die Diskussion schon okay.

    Nochmal hierr Kurz : Es gibt krankhaft FETTleibige in unsrer Gesellschaft, sicher, jenes bestreite ich doch gar nicht. Die würden sogar alles tun um abzunehmen, sich den Magen operieren etc. etc.

  • 6. August 2013 bei 22:54
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    hi holgi Alles klar bei dir? geiles thema heute

    Bin dabei gleich gehts los^^

  • 6. August 2013 bei 23:02
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    @Holgi: Vielleicht ist die „Nationale Kohorte“ nur ein bisschen zu breit gefächert um wirklich bahnbrechende Ergebnis in speziell dem Bereich Übergewicht zu erzielen, da die jetzt anlaufende Studie ja auch viele andere gesundheitliche Phänomene der Gesellschaft erforschen soll. Eine eigene Studie dieser „Helmholtz Gemeinschaft“ nur zum Thema „Gewicht der Menschen“ wäre also durchaus erstrebenswert.

  • 6. August 2013 bei 23:11
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    Obwohl mein BMI 20,7 beträgt, und somit völlig im normalbereich (18-25,9) ist, bin ich mit meinem aussehen nicht zufrieden. Ich finde meinen bauch zu dick & auch meine beine. Na ja… kann leider nich zuhören aber wirklich gutes thema!

  • 6. August 2013 bei 23:15
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    Sorry! Meinte beim BMI normalbereich natürlich 18-24,9! Wer nich weis wie mans rechnet, hier die formel: gewicht in kg) ÷ größe (m)²

  • 6. August 2013 bei 23:15
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    Ich leide unter einer schilddruesenueberfunktion. Somit ist es mir nicht moeglich zuzunehmen. Bei fast 1.90 laenge lag ich immer so bei rum 60kg. Mir zu wenig. Fitnessstudio probiert, fastfood on mass versucht ,suesses ohne ende. Alles ohne erfolg. Dann kam der tip. Joshua clark (hoffe richtig geschrieben) – training mit dem eigenen koerpergewicht. Einmal aufmerksam durchgelesen, 10 monatsplan durchgezogen und erstmals erfolge und diese sehr ueberzeugend. Ich bin super ueberzeugt von dieser art des trainings und auch zum abnehmen wird das der best moeglich weg sein. Einfach mal das buch lesen und wirken lassen. Ich kanns nur empfehlen. Lg

  • 6. August 2013 bei 23:16
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    Habe gerade etwas im Fernsehen gesehen über Heilung. Vielleicht klappt sowas ja auch beim Gewicht – immerhin hat es einem Mann geholfen, der einen Tumro hatte und durch sein Denken hat er ihn wieder „weg gezaubert“…. – Ein guter Buch-Tipp dafür ist: „Das Geheimnis der Heilung“, auch auf http://www.das-geheimnis-der-heilung.de.
    (PS ich will hier keine schleichwerbung etc machen 😉

    • 6. August 2013 bei 23:26
      Permalink

      Das ist doch Grütze! Man „zaubert“ keine Tumoren durch Denken einfach so weg.

  • 6. August 2013 bei 23:18
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    noch was zum Thema: Ich bin etwas zu dünn, fühle mich aber super! Ich glaube, viele Leute essen, obwohl sie kein Hunger mehr haben, wenn ich die mal zitieren darf..: „das Essen aber halt weg muss und deswegen nehm ich das noch obwoh ich eigentlich kein Hunger mehr hab….“

  • 6. August 2013 bei 23:28
    Permalink

    Tom ruf an

  • 6. August 2013 bei 23:51
    Permalink

    Fit ohne geraete – training mit dem eigenen koerpergewicht. Abnehmen auf gesunde art ohne gross verzichten zu muessen. Trainingseinheiten von 10 bis maximal 30min am tag, 5 tage die woche, regen die muskeln an das sie auch in den trainingspausen weiter arbeiten und somit koerpereigene reserven angreifen. Es fuehlt sich hammer an und es das beste fuer koerper, geist und erfolg 😉 einfach mal lesen

  • 6. August 2013 bei 23:56
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    man braucht eisernen willen, der sollte aber nicht so eisern sein dass man weit über die grenze geht, sondern nur an die grenze 😉

    Hatte früher auch übergewicht, weshalb ich gemobbt wurde. Dadruch kam halt das frust-fressen und hatte nochmal mehr gewogen. (war alles in der schulzeit)
    jetzt bin ich in einem verein, hab ne andere essgewohnheit und wiege ~20 kg weniger und das über ein jahr.
    Mittlerweile versuche ich das gewicht zu halten und langsam abzunehmen.
    bisher hats funktioniert! =D

  • 6. August 2013 bei 23:59
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    Ist doch ganz einfach. Viel essen heisst einfach das man mehr verbrauchen muss. Ich habe mein optimalgewicht erreicht und halte es einfach. Ich esse meine 300g filet und am selben tag noch noch nen dicken doener an nem tag. Auch mal mehr. Ich arbeite schicht und kann trotzdem trainieren. Muss dem vorposter recht geben, fit ohne geraete. Hammer, nie mehr ohne!

  • 7. August 2013 bei 00:04
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    Das Problem was ich hab ist die Motivation. Alle in meinem Umfeld istihr Gewicht egal, bzw. haben einfach kein Problem damit. Alleine abzunehmen ist da sehr schwierig. Ich weiß einfach, dass sich bei mir etwas ändern muss,aber den letzten Tritt hab ich irgendwie noch nicht bekommen. Alleine Abnehmen ist für mich einfach schwer.Zumal zu hause weiter fettreich gekocht wird, da meine Familie nicht das Bedürfnis hat etwas an hrem Gewicht zu verändern. Somit trittich leider immer auf der Stelle..

  • 7. August 2013 bei 00:07
    Permalink

    Hey, ich bin der klaus.
    Ich würde soo gerne telefonisch durchkommen.
    Ich habe Schilddrüsenunterfunktion, habe in 1.5 jahren ca. 60 Kilo abgenommen, mache sehr viel Sport und fange nächte Woche eine Ausbildung zum Diätassistenten an
    ich weiß wie man abnimmt und auch schlank bleibt

  • 7. August 2013 bei 00:31
    Permalink

    Gegen Übergewicht hilft Stress.
    Wenn ich mal ein paar Kilo zuviel auf den Rippen hab dann setze ich mich mal 1-2 Wochen so richtig unter Druck, ballere mir überall Termine rein und in der übrigbleibenden Freizeit ess ich nen Apfel oder anderes Grünzeug. Das hilft echt! Wichtig ist aber dass man so gut wie keine pause zwischen den Terminen lassen darf und abends todmüde ins Bett fällt. Damit schaff ich in 2 Wochen meist so 4-5 Kilo.

    Ich denke aber dass es am wichtigsten ist Sport zu machen weil dann ist es auch nicht so schlimm wenn man zuviel isst. Und mal ganz ehrlich: Ich denke wir alle sehen das Essen nicht nur als reine Nahrungsaufnahme. Dafür schmeckt es auch viel zu gut wie Rikibu ja schon sagte. Außerdem denke ich auch dass es alle übergewichtigen leichter hätten wenn man sie in der Gesellschaft mehr akzeptieren würde.

    Dass dicke Menschen aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden kommt aus der Steinzeit. Aber dass liegt daran, dass wenn man am verhungern ist, sich der Bauch nochmal aufbläht wenn man kurz vor dem Tode ist. Und in der Steinzeit wollte ja garantiert niemand jemanden in seiner Gruppe haben der schwach und kurz vorm Tode steht da er eine Gefahr für die ganze Gruppe darstellt. Das interessante daran ist, ist dass die Diskriminierung von Menschen mit dickem Bauch in der heutigen Gesellschaft vollkommen überflüssig und sinnlos geworden ist, wir aber instinktiv eine Abneigung verspüren quasi den steinzeitmenschen in uns raushängen lassen.

    Grüße von eurem Pferd

  • 7. August 2013 bei 00:48
    Permalink

    Wegen der einen Anruferin, der gesagt wird dass sie magersüchtig ist.
    Sie soll sich nichts einreden lasse, ich kenne das auch aus meiner Kindheit.
    Und es war einfach weil ich normal war. Ich war im Wachstum, ich habe Sport gemacht und ich habe einfach gegessen wenn ich hunger hatte und aufgehört wenn ich keinen mehr hatte.
    Sie ist ganz normal und nur weil durchschnittlich etwas zu dick sind, soll sie sich nicht daran orientieren.
    Das wird auch wieder anders wenn sie ausgewachsen ist 😉

  • 7. August 2013 bei 00:52
    Permalink

    Zu dem Post vom Pferd

    Deine Theorie mit der Steinzeit würde ich nicht zustimmen. Es gab eine Zeit in der galt dick als schick. Auch hier in Europa. Da hat sich keiner Gedanken darüber gemacht ob da jemand am verhungern war. Wenn das wirklich so verankert wäre, würde es auch in den letzten jahrunderten so gewesen sein wie heute: Das Dicke oft diskriminiert werden.
    Ich glaube eher, dass die Medien damit viel zu tun haben. Bei Top Model Castings sind auch keine Roseannes zu sehen. In kaum einer Zeitschrift werden dickere Menschen als Model gebucht. Hollywoodstars sind überwiegend total schlank und gut gebaut.
    Das Problem liegt in der Gesellschaft, bzw die Gesellschaft die und die medien vermitteln wollen,als in der Steinzeit in denen die Menschen auch ein wenig dicker waren, als heute.

  • 7. August 2013 bei 01:10
    Permalink

    @Flo in den letzten Jahrhunderten galt dick als schick weil der Adel zeigen wollte wie Reich er war und wieviel zu Essen er sich leisten konnte. Das hatte nichts mit Attraktivität zu tun. Natürlich haben die Medien großen Einfluss darauf aber von irgendwoher muss das ja kommen. Das ist ja nicht nur eine modeerscheinung dass jeder dünn sein muss. Und ich wette dass wenn die Medien sagen würden “dick sein ist schick sein“ dass dann fast jeder immernoch eine Abneigung gegen übergewichtige verspürt.

    Grüße von eurem Pferd

  • 7. August 2013 bei 20:45
    Permalink

    @der Pferd

    Du meinst wohl positiven Stress? Man unterscheidet heute ja:
    Zunächst hat Stress natürlich etwas eindeutig Negatives. Er bedrohte die Gesundheit,
    das Wohlbefinden. Da Stress aber auch
    lebenswichtig Aspekte hat, entstanden neue Begriffe man musste besser Unterscheiden, um seine negative
    und positive Wirkung zu verdeutlichen: „Eu-Stress“ (eu: griech. = gut, wohl) und den „Dis-stress“ (dis: griech. = schlecht).

    Auch wäre dann eine undifferenziert Erklärung von Steinzeitstress zum Neuzeitstress nicht gerechtfertigt.
    Der große Unterschied zu unserer heutigen Stress-Situation liegt darin,
    dass es sich nicht mehr wie in alten Zeiten oder wie in der freien Wildbahn um einen kurzen Alarmzustand handelt, um eine
    vorübergehende Notbereitschaft mit langen Erholungs- und Entspannungsphasen dazwischen, sondern immer mehr um einen Daueralarm, um ein Trommelfeuer von Umweltreizen (chronischer Stress).

    Der Stress unserer Ahnen war hart und unerbittlich, oft
    genug existenziell oder gar lebensbedrohlich.
    Aber er bestand größtenteils in Gefahren für den Körper und wurde zu
    einem Teil durch den Zusammenhalt in der Großfamilie, durch die Religion und das Gefühl der Verbundenheit mit dem Lebensraum aufgefangen.
    In der modernen Stress-Situation, wie
    auch immer sie aussehen mag, können wir die vom Körper mobilisierten Kräfte für den Kampf- oder Fluchtfall nicht ausleben.
    Weder kämpfen noch flüchten wir richtig.

    Selbst beim bewussten Sport treiben hat man nicht mal Distress mehr. Obwohl vielleicht beim Freeclimbing und Base-Jumping, wobei auch hier glaube ich stellt sich bei dne Extremsportlern eine Gewohnheit ein.

  • 8. August 2013 bei 19:41
    Permalink

    Holgi, kleiner Tipp: Lebe vegan, du wirst abnehmen und super Werte bekommen. Besonders Molkereiprodukte und Fleisch sind einfach die Killer Nr.1. Wenn du Schwierigkeiten damit hast dich zu motivieren, schau dir mal den Film Earthlings an. Rezepte findest du auf sämtlichen Blogs, Webseiten und in Büchern. Ich würde auch welche nennen, weiß aber nicht, ob’s hier erlaubt ist. Viel Erfolg! =)

  • 9. August 2013 bei 10:27
    Permalink

    Moin,
    bei etwa Sekunde 1625.2 (27:05.1) im BM erwähnt ihr, dass Süßstoffe schlecht schmecken und zu Heißhunger führen.

    Ich mag Süßstoffe auch nicht und trinke wenn schon die Zuckerbomben;
    wegen dem Heißhunger habe ich kurz recherchiert:
    Ich habe keine hinweise gefunden, dass Sußstoffe in besonderer Weise den Appetit anregen (oder Krebseregend sind).

    Cheers,
    Karo

    Süßstoffe in Cola Light: Cyclamat, Acesulfam K, Aspartam
    Sußstoffe in Cola Zero: Cyclamat, Acesulfam K, Aspartam

    Quellen:
    [Wikipedia:Süßstoffe] https://de.wikipedia.org/wiki/Süßstoff#Gesundheitliche_Bewertung
    [Review:Süßstoffe] http://www.nature.com/ejcn/journal/v61/n6/full/1602649a.html#Intense-sweeteners-and-the-preload-paradigm (von Wikipedia referenziert)
    [Wikipedia:Cyclamat] https://en.wikipedia.org/wiki/Sodium_cyclamate#Health
    [Wikipedia:AspartamA https://de.wikipedia.org/wiki/Aspartam#Gesundheitsfragen%5D
    [Wikipedia:Acesulfam K] https://de.wikipedia.org/wiki/Acesulfam

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