Schönes Wetter, Stress mit den Kollegen, zu wenig Gehalt und ganz schön oft auch einfach keine Lust. „Wozu eigentlich arbeiten?“ frag ich mich und freue mich auf glückliche Arbeitergeschichten und die Abgründe des Nichtarbeitens.

Warum tut ihr, was ihr tut? Geld gibt’s doch auch vom Staat. Lateline-Harzer ab 23.04Uhr: 0800 80 55 555

Donnerstag: Wozu eigentlich arbeiten?

14 thoughts on “Donnerstag: Wozu eigentlich arbeiten?

  • 3. April 2014 bei 17:59
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    Bitte heute mal nicht wieder so Talkrundenmäßig mit zig Leuten die gleichzeitig geschaltet sind. Das macht keine Freude beim Zuhören 🙁

  • 3. April 2014 bei 18:13
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    Sitz im Rollstuhl , damit etwas schwieriger Job zu finden. Bei allen Bewerbungen ließ man mich bis jetzt abblitzen. Haben mir immer gesagt eventuell nehmen wir sie und dan ach ne doch nicht. Im gr0ßen und ganzen kann ich mich nicht beklagen. is nur manchmal Werktags n bischen langweilig. Mit dem Geld komm ich hin. Noch Krieg Arbeitlosengeld I bis September.

    Manchmal bringt mein Vater den Spruch Arbeitlos und Spaß dabei um mich zu ärgern.

    Solang ich Kohle fürs Fußballgucken im Ostseestadion hab am Wocende oder ich mit Leuten, die mir viel bedeuten, was machen kann, is alles schick

  • 3. April 2014 bei 20:32
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    „..und freue mich auf glückliche Arbeitergeschichten und die Abgründe des Nichtarbeitens.“

    Das Maß der nicht tot zu kriegenden neoliberalen Disziplinierung haben sie dir wohl tiefgehender eingehämmert, mit solchen Vorbehalten, als es eigentlich für diese Branche („Was mit Medien“) üblich sein dürfte?!

  • 3. April 2014 bei 21:14
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    Mein Job macht mir Spaß und ich gehe auch echt gerne arbeiten. wenn ich merke es stellen sich Erfolge ein durch was ich tue ist das großartig und es spornt mich an weiter Gas zu geben. Noch dazu gibts dafür Geld, was die anderen Dinge des Lebens schöner macht. 😉
    Unmotiviert bin ich nur an Tagen an denen es mir gesundheitlich nicht gut geht oder irgendwelche Privatangelegenheit meinen Kopf blockieren. Dann würde ich msnchmsl doch gerne einfach entspannt zu Hause bleiben

  • 3. April 2014 bei 21:44
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    Konkretisierte dein Problem.

  • 3. April 2014 bei 21:54
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    Die Zeiten haben sich echt geändert. Als ich 2000 anfing in der Informatikbranche zu Arbeiten war alles noch recht supi. Die Gehaltsaussichten waren prima, das Arbeitsklima locker. Nach dem 11. September ging’s bergab. Seitdem sind der Druck und die Anforderungen gewachsen, das Gehalt aber nur minimal gestiegen. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Pustekuchen. Arbeits und Leistungsmotivation sehen anders aus. Und so macht man halt seinen Job. So gut wie möglich aber nicht mehr als nötig. Ich spiele mit dem Gedanken mich beruflich zu verändern. Denn Spaß macht das schon lange nicht mehr. Aber um vom Staat zu Leben bin ich mir zu stolz.

  • 3. April 2014 bei 22:13
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    Tija warum arbeiten gehen…denkt sich mein Bruder auch..mit der sotzi kann man ja auch überleben..sind seine Worte..
    Schade oder eher traurig..

  • 3. April 2014 bei 22:24
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    Als ich 2000 anfing in der Informatik Branche zu arbeiten war alles noch toll. Die Gehaltsaussichten prima und der Job war recht locker. Seit dem 11. September ist der Druck gestiegen, die Anforderungen gewachsen und das Gehalt nahezu gleich geblieben. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld Pustekuchen. Soviel zum Thema Mitarbeiter Motivation. Inzwischen mach ich meinen Job zwar so gut wie möglich aber auch nicht mehr wie nötig. Ich ertappe mich beim Gedanken mir was anderes zu suchen. Aber solange ich gesundheitlich in der Lage bin zu Arbeiten werd ich das auch tun. Ich bin mir zu Stolz um vom Staat zu leben.

  • 4. April 2014 bei 00:02
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    Quarks&co hat mal grfragt: „was macht glücklich“. Platz 2, nach Freundschaften, war Arbeit. Arbeit heißt oft eben auch teilhaben am Leben, Kommunikation, Freundschaften, etc. Arbeitende Menschen werden älter. Zudem ist nicht sicher, dass der Staat uns in 10 Jahren auch noch durchfüttern kann. Unser Sozialsystem bedeutet das Ende der Evolution, weil sich nicht der stärkere, sondern der faulere fortpflanzt. Ich selbst komme aus der untersten Kaste und bin nach einer insolvenz nun wieder erfolgreich selbständig mit dem was ich tun wollte. Ein großer schuldenfreier Laden in Bremen. Kurz: jeder kann alles schaffen!

  • 4. April 2014 bei 00:54
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    Mich würde ja mal interessieren was die 5 Kinder von ihrem Vater halten, der nie für sie da ist…

  • 4. April 2014 bei 15:33
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    Da ich es erst jetzt und heute lese:

    @Ingmar: „Konkretisierte dein Problem.“ steht irgendwie leer im Raum, kein Bezug auf was und wen sich diese Aussage richtet -sofern man nur den Blogkommentaren folgt-, man könnte eine Verbindung sich denken zu dem dirketen Kommentar drüber, also zu meinem, solche Vorstellungen zu erwarten sind aber noch viel abstrakter und weniger konkret (verstärkt mit der zeitlichen Reaktion auf das vorliegende, der unklaren Differenz welcher Ingmar da spricht etc.); hingegen ist meine Ausführung im Kontext und vordert nirgends den Anspruch konkreter zu werden, als welchen es mit gleicher Darstellung nicht halten könnte.

    PS: das „T“ liegt zwar gewöhnlich in der obersten Tastenreihe, dennoch sollte man ihm nicht so viel Priorität verleihen, dass es öfter in Sätzen („fragt“ od. Konkretisierte“) auftaucht wo es nur unkonkret sich ausdrückt, sprich fehl am Platz ist.

    PPS: Ich höre mir jetzt auch noch diese Sendung an und werde mir dann meine Gedanken drüber machen und nochmal hier was kritisches zu schreiben. Vorurteil: auch wenn ich glaube, dass diese Sendung gestern keine sinnvollen Erkenntnisse brachte, nicht mehr als das übliche Stammtisch gemaule (siehe Kommentar @sascha 22:13 Uhr)

  • 4. April 2014 bei 19:01
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    Ich finde es nicht in Ordnung, dass der erste Anrufer ständig als Negativbeispiel genannt und als „Sozialschmarotzer“ betitelt worden ist. Er hat psychische Probleme, evtl. auch eine diagnostizierte psychische Störung wie sich wegen den genannten Psychiatrieaufenthalten vermuten lässt, und damit eine Begründung dafür, dass er nicht arbeitet. Evtl. ist er ja auch nur eingeschränkt erwerbsfähig deswegen. Ich kenne selbst jemanden, der dadurch nur eingeschränkt erwerbsfähig ist, lange keinen Job hatte und jetzt einen Job in einem Unternehmen hat, dass sich darauf spezialisiert hat, Menschen wie ihm einen Arbeitsplatz zu bieten. Ich finde es wichtig, dass mehr solche Arbeitsplätze geschaffen werden und auch die Kompetenzen der Leute gefördert werden, der Anrufer hat es „Kreativität fördern“ bezeichnet. Dies geschieht auch in Projekten für Menschen mit psychischen Störungen, nur leider noch viel zu selten. Vielleicht solltet ihr mal eine Late Line über psychische Störungen/Krankheiten machen, denn es scheint immer noch nicht allen klar zu sein, dass auch die Psyche krank werden kann, nicht nur der Körper, und, dass das genauso ernst zu nehmen ist!

  • 4. April 2014 bei 21:45
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    @Lydia,“Pschische Krankheiten“ sind ein Mythos, wie u. a. der unlängst verstorbene amerikanische Psychiater Thomas Szasz überzeugend nachwies.

    (Beispielsweise zum Schwarz-Weiß-Bild über Krankheit/Gesundheit mit der Psyche: WHO-Definition nach: Danach sind fast alle krank, wenig sinnvoll.)

    Die Liste des psychiatrischen Nicht-Könnens und Nicht-Wissens ist lang. Sie lässt sich auf folgende kurze Formel bringen: Man ist nicht in der Lage, eine angebliche psychische Erkrankung mit objektiven Methoden nachzuweisen. Alle Theorien über Stoffwechselstörungen und andere Anomalien des Gehirns als Ursache psychischer Krankheiten sind bisher grandios gescheitert. Die prognostischen Fähigkeiten (auch im Bereich mutmaßlicher Selbst- bzw. Fremdgefährdung) liegen nicht signifikant über dem Niveau der Glaskugelschau. Es ist GEFÄHRLICH so leicht sinnig damit umzugehen, es in Kommentarspalten zu veröffentlichen, dass man nun meint „Krankheiten“ im Geist gehören auf eine selbe Stufe wie körperliche und empirisch gesicherte Krankheiten.

    Vielleicht solltet „wir“ wieder mal eine Lateline über sogennanten psychische Störungen/Krankheiten machen, denn es scheint immer noch nicht allen klar zu sein, mit welcher vorherrschenden Ideologie man da waghalsig hantiert.

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