Die ganz große Liebe. Wer würde nicht meilenweit für sie gehen, sich vor ein startendes Flugzeug werfen, um ihren/seinen Abflug zu verhindern, sich jahrelang aufsparen und verzehren und nicht zuletzt große Opfer bringen um mit der großen Liebe seines Lebens vereint zu sein? Doch halt, das sind ja alles Liebesfilmszenarien! Ganz richtig, aber sind das nicht die Bilder, an denen sich der ganz normale Durchschnittsdödel messen lassen muss? Wieso öffnet sich nicht in dem Moment, in dem ich meiner großen Liebe zum ersten Mal gegenüberstehe, der Himmel und ein Chor von Engeln kommt herab und fliegt in heiligenscheinartiger Formation über seinem Kopf, auf dass ich erkenne, dass er der richtige und die Suche beendet ist? Alles quatsch sage ich.
Denn Liebe versteckt sich im Detail vielleicht in einem Nagel in der Wand oder in einer zaghaften Berührung. Seid so gut und diskutiert diese These mit Mir heute Abend um 23.04 in der lateline

Hollywood infected your brain
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5 thoughts on “Hollywood infected your brain

  • 26. Mai 2010 bei 23:12
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    …da fällt mir ein Gedicht ein, welches ich mal vor Jahren bekommen habe. Ich hab selten sowas schönes bekommen. Ich kann es nicht oft genug lesen:

    Deine Haare umrahmen dein Gesicht so harmonisch wie das schönste Karma,
    aber das ist es nicht, was mich reizt.

    Deine Haut kann ich nur beschweigen, da es schwer ist, über Vollkommenheit ein Wort zu verlieren,
    aber auch das ist es nicht.

    Dein Lachen lässt mich vergessen, dass das Alter auch vor Dir und mir nicht haltmachen wird,
    aber da ist noch vieles mehr.

    Deine Augen ändern die Farbe, und bei jeder neuen Nuance könnte ich schwören, sie wäre die schönste,
    aber auch das macht dich nicht aus.

    Deine Augenlider geben Deinem Blick eine Schwere und Tiefe, die mich ein ums andere Mal willenlos macht und niedersinken lässt,
    aber auch das ist es nicht.

    Deine Zähne streiten sich mit deiner Stimme darum, der Grund dafür sein zu dürfen, dass ich mir wünsche, du würdest den Mund aufmachen,
    aber da ist noch was anderes.

    Dein Körper ist der einzige mich überzeugende Beweis dafür, dass es einen Gott gibt,
    aber das ist auch nicht der Punkt.

    Deine Hände machen sogar anatomische Abartigkeiten wie Sehnen und Venen attraktiv, faszinierend und interessant,
    aber das ist nicht der Grund.

    Dein leiser gleichmäßiger Atem beruhigen und beunruhigen mich gleichermaßen, lassen mich zugleich an die Stetigkeit Deiner Liebe und die Zerbrechlichkeit unserer Unversehrtheit denken,
    aber auch das macht Dich nicht aus.

    Dein Wesen, dein Auftreten, deine Haltung, dein Lachen wären genug, u
    m einen Menschen um den Verstand zu bringen.

    Dein Humor, Deine Lebensfreude, Deine Ruhe, Deine nicht zur Schau getragene Tiefgründigkeit wären genug,
    um mich für immer an Dich zu binden.

    Aber was dich wirklich attraktiv macht ist deine komplette Ahnungslosigkeit von all diesen Dingen.
    Das Selbstverständnis und die Bescheidenheit, mit der du alle diese perfekten Mosaiksteinchen zu einem wunderschönen Bild zusammen trägst,
    ohne zu wissen, dass du das Kunstwerk bist.

  • 26. Mai 2010 bei 23:16
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    gutes Thema.

    zum Thema:

    ich glaube nicht an z.B. an Liebe auf den ersten Blick, und hab grad kein Bock auf Liebe, zu oft in die falsch verliebt oder entäuscht worden.

    Mal sehen wie andere dazu stehen…

    lg Marcel

  • 26. Mai 2010 bei 23:30
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    Ich finde eure Sendung sehr interessant.
    Nicht nur die Diskusionen zu verfolgen, sondern auch mal selber mit zu reden;)
    ich kenne euch seit 2 Wochen und finde es mit jeden mal besser.
    Macht weiter so 😉

  • 26. Mai 2010 bei 23:59
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    Schöne Sendung mal wieder, aber eine bitte an den aktuellen Anrufer: Nicht so viel „und so“ … 😉

  • 28. Mai 2010 bei 00:22
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    Geh heim, Total schlecht

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