Opfer? Täter? Jeder war es schon mal. Verarscht worden? Jemanden reingelegt? Wann warst du Opfer und wann warst du Täter? Ich will mit Opfern und Tätern sprechen: 0800 80 55555 Euer Lieblings-Opfer Ingmar*

Montag: Du Opfer? Du Täter!

33 thoughts on “Montag: Du Opfer? Du Täter!

  • 24. Juni 2013 bei 18:31
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    Ja, heute ganz großes Thema für uns Deutschen insbesonders, wir als Tätervolk aus dem Ende des letzten Jahrtausend oder als Post-Holocaust Nation.

    Ich weiß, damit ist die von Ingmar zum Täter-Opfer angespielte harmlosere Variante („Verarscht … reingelegt“) mir etwas entbrannt.

  • 24. Juni 2013 bei 20:57
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    Mein Problem bei so etwas ist nämlich immer, auch bei Kleinigkeiten wie nur ein dummer Spruch, dass ich total emotional reagiere. Bei jeder Kleinigkeit fange ich sofort an zu weinen.

    Ich wünschte, statt des Weinens könnte ich wie andere Geschwister entweder mit klugen Argumenten oder einem gelassenen Lächeln reagieren. Da muss ich wohl noch an mir arbeiten.

    Wie schafft ihr es, so gelassen zu bleiben?

    Salam alaikum!
    Raja.

  • 24. Juni 2013 bei 21:13
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    Die Idee mit dem Aufschreiben ist gut. Ich habe so ziemlich fast alle meine geschichtlein leider vergessen. Das wäre aber interessant die Vorfälle alle aufzuschreiben.

    Ich muss immer an dieses denken, wenn mir was mit verrückten Menschen passiert:
    „Der Islam begann Fremd und wird wieder Fremd ,wie er begann. Und Tuba (frohe Botschaft) ist für die Fremden“ (Muslim)
    http://diewahrheitimherzen.net/forum/The…gann-fremd

    Allah wird ihnen das geben was sie verdienen. Ob ihr Ende gut oder schlecht sein wird weis nur Allah.

    Wenn ich ehrlich bin empfinde ich mehr Mitleid mit solchen Menschen, als dass ich mich darüber aufrege, dafür sind mir meine Nerven zu wertvoll. Ich frage mich:
    Was haben diese Leute im Leben denn erlebt um so verrückt zu werden?
    Was hat sie im Leben geprägt um verlernt zu haben dass jeder Mensch respektiert werden muss?
    Ihr Verhalten zeigt mir:
    Diese Leute sind verklemmt, unfähig zu Kommunizieren haben Scheuklappen, folgen Vorurteilen und scheeren alle unter einen Kamm, haben Minderwertigkeitskomplexe und sind Hasserfüllt.

    Ich Lächle über ihr niveauloses und streitsüchtiges Verhalten. Es ist wirklich lächerlich.
    Ich bemitleide sie, denn ich habe etwas was sie nicht haben und ich habe Kenntniss von etwas über das sie keines haben.
    Versuche es dir nicht Nahe gehen zu lassen. Wenn du diesem Menschen nichst getan hast und er dir so kommt, dann ist er derjenige der verstört ist. Alle die einen anpöbeln, wollen den anderen mobben und zerstören. Lass es nicht zu, dass diese Leute dich erreichen. Du brauchst deine Nerven noch für deine Kinder und Familie inshaAllah.

    Sie zeigen mit dem einem Finger auf duf dich und gleichzeitig mit drei Fingern auf sich selber Lol

    Salam_wr_wb

  • 24. Juni 2013 bei 21:21
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    Warst du schon mal Opfer von Islamophobie?
    Ich komme aus einer kleineren Stadt… Naja ca. 30.000 Einwohner. Ich bin hier die einzige Deutsche Muslima die den Hijab trägt. Also komplett, Jilbab, Jelleba, Abaya, und Kopftuch, Khimar, etc.
    Mir passiert das andauernd. Einmal wurde mir sogar gesagt,
    „Euch müsste man an die Wand stellen und abknallen“… Ihr Sozialschmarotzer.
    (Wie bekommen keine Leistungen) Aber die Dame ging davon aus, wegen meiner Kleidung.
    Da war ich mit meinen 2 Kindern Unterwegs. Mein Sohn war damals 5, und meine Tochter 8 Wochen.
    Dann werde ich öfters gefragt ob ich gezwungen werde mich so anzuziehen…
    Und ob ich nicht heiss hätte…
    EInmal fragte man mich auch ob ich mich Zuhause auch so kleiden würde, und wie ich den Duschen würde loool Subhanallah. Komischerweise passiert sowas aber nur wenn mein Mann nicht dabei ist.

  • 24. Juni 2013 bei 21:27
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    Was für eine abschäuliche Aussage!!! Ohne Mann ist man auf der Straße schnell ein Opfer von verrückten Leuten.. subhanAllah..

    Ich war an einem Tag in der Moschee wegen einem Vortrag. Da kam eine Schwester – die normalerweise Niqab trägt- mit ihrem Maxicosi mit dem neugeborenem Baby und 2 Kleine Kindern und noch zwei weitere Schwestern (ohne Hijab) in die Moschee. Bevor der Vortrag anfing saßen wir in der Ecke und habe mich mit den zwei Schwestern ohne Hijab unterhalten. Die eine von ihnen erzählte dass sie die Schwester mit den Kindern nicht kannte. Während dem Gespräch erzähle die Mutter vom Baby, dass sie auf dem Weg in die Moschee von hinten angegriffen wurde.
    SubhanAllah, eigentlich gehe sie ohne ihren Mann auch nicht oft raus, aber an diesem Tag wäre ihr Mann nachgekommen.
    Auf dem Weg wurde die Schwester von einerFrau von hinten an ihrem Niqab gezerrt, geschubst und geschlagen!! Sie hatte 2 kleine Kinder dabei und ein Baby im maxicosi!! Als die zwei Schwestern (ohne Hijab) das vom Weiten gesehen haben, ist die eine von ihnen wie ein Pitbull auf die Frau zugegangen und hat die Schwester mit den Kindern verteidigt alhamdulillah. Ob die Polizei gerufen wurde, weis ich nicht. Die „Pitbull“ -Schwester sagte: „Ich trage zwar kein Hijab, aber ich habe großen Respekt von Frauen die es tragen. Und wenn ich dann noch soetwas sehe, dann sehe ich ROT“.
    Nach diesen Infos wusste ich warum der Khimar von der Schwester so verrutscht war, als sie mit dem maxi cosi in die Moschee kam.

  • 24. Juni 2013 bei 21:34
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    leider nicht nur äuserungen (heul) !! auf meinem alten arbeitsplatz hatte ich eine kleinen libelei mit einem kollegen der über mir standt so zu sagen Abteilungsleiter als ich erfahren hab das der frau und kind hat hab ich das sofort beendet !! leider war es für hin nicht so !! Er hat mich ständig angetastcht ich versucht zu überreden ein mal sagte er auf englisch zu mir er war afrikaner das ich keine ruhe haben werde bevor er nicht das aht was er will !! er hat mich dann eines tages fast vergewaltigt kurz mit die luft weg gedrückt kurz davor kam jemand in die umkleide kabine in der das alles gescha ( ich hab da geputzt )
    und ich frag mich bis heute warum ich den mund nei aufgemacht habe das ist jetzt das erste mal das ich drüber rede !!!!

  • 24. Juni 2013 bei 21:36
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    @ronnisa: Vielleicht ist für dich der Blog http://maedchenmannschaft.net/ interessant. Die schreiben auch öfter über das Problem, das du schilderst und bringen das somit an die Öffentlichkeit. Du bist also nicht die einzige.

  • 24. Juni 2013 bei 21:37
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    Und zur eigentlichen Frage.
    Ja, unserer Gesllschaft ist sexistisch, aber so lange wir „DSDS“ oder „GNTM“ einschalten, tolerieren wir es unterschwellig oder sogar bewusst-
    Wenn da so ein Möchtergernmusiker und Star in der Jurie sitzt und es augenscheinlich um die Besetzung des nächstens Bordells geht, da ein regelrechter Lapdance mehr zählt als jegliche Stimmgewalt, oder die Brüste eines halbnackten Mädels immer noch die „Bild“ schmücken, die keiner kauft… aber jeder kennt…. müssen wir uns über gar nichts wundern. Nur weil jetzt ein Herr Brüderle ein paar anzügliche Äußerungen vom Stappel lässt ausflippen.
    Unsere Gesellschaft ist schon lange im Abwärtstrend was „Sitte, Moral und Benehmen“ betrifft.
    Und wie gesagt so lange wir es gut heissen das in den Medien Frauen ( aber auch Männer) auf ihr Äusseres reduziert werden, sollten wir uns alle mal selbst an die Nase fassen und hinterfragen, inwiefern wir selbst zu diesem verschrobenen Weltbild beitragen.

    Das bedeut nicht das ich Sexismus und Chauvinismus gut heisse, ode rin irgendeiner Art rechtfertigen will.

  • 24. Juni 2013 bei 22:23
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    Eigentlich ist es ganz einfach.
    Aufhören in den Medien Frauen, als blonde, Dicktittige, Nymphomane wesen darzustellen, würde mit Sicherheit schon helfen.
    Dieses Frauenbild wird schon unseren Söhnen vermittelt, frei nach dem Motto. „Frauen sind eben so und die wollen das ja nicht anders“,
    Wir tragen alle mit dazu bei das dieses Bild weiter hoch gehalten wird.
    Denn der Konsument liefert die Einschaltquoten und ist für die Absatzzahlen verantwortlich.
    Die Medien sind darauf eingestiegen und bedienen die Sensationsgeilen, und zwischenzeitlisch moralisch ambivalenten Endkonsumenten…
    nur ein weiterer Markt auf dem die Nachfrage das Angebot bestimmt, wobei das Angebot die Nachfrage verändert hat.
    Es dürfte allerdings schwierig werden, etwas zu verändern, wenn man sich anschaut, was man heute unter „Unterhaltung“ versteht.

  • 24. Juni 2013 bei 22:29
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    Ich wurde schon oft „angemacht“ teils sogar begrapscht und einmal sogar fast vergewaltigt worden….. Mit Spruechen kann ich eig ganz gut umgehen, versuche es locker zu nehmen und zu kontern.Aber da sind teilweise richtige Kloepse bei.Auch bin ich das ein oder andere Mal schon auf der Arbeit von Kollegen begrapscht worden und ein Vorgesetzter drueckte mich in eine dunke Ecke um mit mir „privat“ zu sprechen. Habe mir mittlerweile angewoehnt wie ein „Penner“ zur Arbeit zu gehen um gar keine Moeglichkeit zu geben mich in ieiner art und weise mich auf mein aeusseres zu reduzieren.

    Mir ist es noch nie passiert das Frauen so reagieren, teilweise schon richtig uebers ziel hinaus. Was mich auch schockiert es waren immer verheiratete Maenner die hand anlegten oder mir zu nahe kamen.Finde es ganz schon pauschal gesagt wir seien selbst daran schuld aufgrund der Medien DSDS usw… solch ein Bloedsinn! Finde es zum kotzen, das man nur auf sein Aeusseres reduziert wird.Bon Frauen wird man bekeift wenn man „huebsch“ ist und msenner denken die haetten n freifahrtsschein…. echtvtraurig.Und ich stelle mit Entsetzen fest es wird immer mehr statt weniger…..

  • 24. Juni 2013 bei 22:40
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    Ja.. und Ja.. ich hatte schon sehr oft Situationen in meinem Leben- wo ich sexistische Anspielungen über mich ergehen. Wahrscheinlich ziehe ich das auch magisch an. Aber gerade die älteren Herrschaften hingen mir öfters an der Wäsche. Wenn ich verbal mich dazu nicht geäußert habe- dann sind sie auch noch handgreiflich geworden… so zufällige Berührungen eben. Ob am Po und zu gut gemeinte enge Umarmungen. Ich habe mich schon oft bedrängt gefühlt. Musste mich schon oft meiner Haut wehren. Und bei einem mal – war es mein Chef… und das war eine wirklich sehr haarige Situation. Weil wir uns eigentlich gut verstanden haben und auch noch in einem Büro saßen. Gott – sei – Dank wurde ich dann schwanger und bin dessen so entkommen. Nach der SS habe ich dann woanders angefangen zu arbeiten. Und jetzt bin ich froh- das nicht mehr aushalten zu müssen.
    Ich kann jede Frau verstehen- die in solch einer Situation steckt und sich nicht einfach wehren kann mit Sprüchen. Nicht jede kann das.
    Ich finde auch- das unsere Gesellschaft viel zu sexistisch geworden ist. Alles dreht sich nur noch darum. Die Entwicklung sollte mal etwas zurückhaltender werden.

  • 24. Juni 2013 bei 22:46
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    Ich glaube, dass über 80 -90%aller Frauen schon sexsitisch beleidigt, sexuell belästigt oder genötigt wurden oder sogar sexuelleGewalt erfahren haben.
    Sei es durch verbale Äußerungen, starrende Blicke,hinterherpfeifen/grunzen/stöhnen, zu naher, unerwünschter Körperkontakt, der Chef, der meint er könne einen einfach so umarmen, obwohl er wissen müsste, dass man dabei selten die Position hat zu sagen „was soll das?“, wenn man als Frau auf die Mutterrolle reduziert wird, wenn man hässlich angefasst wird, bedroht wird, zu sexuellen Handlungen gezwungen wird, dass es zum „guten Ton“ gehört Arbeitskollegen auf die Wange zu küssen, oder der Partner selbst, der einen sexistisch beleidigt (Worte wie „Schlampe“, „Zicke“ sind sexistisch, weil sie nunmal in ihrer Bedeutung nur auf Frauen abzielen), die Beförderung/den Job, die/den du nicht gekriegt hast, weil der Chef meint, dann seht er am Ende als dummer da, wenn du ein Kind kriegst.
    Soviele Details.. soviele erschreckende Dinge, die Frauen jeden Tag passieren. So alltäglich, dass wir sie kaum noch als etwas Besonderes wahrnehmen.
    Ich glaube das ist der Grund, weshalb viele sagen, sie haben Sexismus noch nie erfahren.

  • 24. Juni 2013 bei 22:49
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    ich denke eine rster schritt wäre es zum beispiel von genau dieser denkweise, dass frauen richtig reagieren müssen wegzukommen – der ansatz muss dabei liegen, dass männer sich richtig verhalten müssen. das täter-opfer-verhältnis darf nicht umgekehrt werden. desweiteren muss weiter an der rolle der frau in der gesellschaft gearbeitet werden, es muss mehr frauen in spitzenpositionen von politik und wirtschaft geben, frauen müssen sich nicht mehr zwischen kind und karriere entscheiden und frauen sollten selbverständlich überall als gleichberechtige individuen angesehen werden und nicht länger als das „schwache geschlecht“ und vorallendingen sollten frauen den sexismus nicht selbst fördern indem sie sexuell offene oder freizügig gekleidete frauen als „billig“ oder „schlampen“, „nutten“ etc. bezeichnen.
    weitere aspekte sind natürlich die erziehung von söhnen, der umgang mit bestimmten medien etc.
    das ist sehr vielschichtig und natürlich gibt es nicht die eine patentlösung, das ist klar – aber von bestimmten denkweisen müssen wir uns einfach lösen.

  • 24. Juni 2013 bei 22:51
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    ganz und gar nicht! umgekehrten sexismus verurteile ich ganz genauso und ich gehöre auch nicht zu denjenigen, die abstreiten dass es diesen gibt. allerdings muss man das ganze im verhältnis sehen und das sieht nunmal meist so aus, dass der mann sich unangemessen verhält und die frau damit klrkommen muss – nicht andersrum. und eben weil frauen gerade im berufslebeben den männern oftmals noch untergeordnet sind fällt es ihnen manchmal schwer etwas dagegen zu unternehmen.
    ich kenne einen einzigen mann, dem sexismus widerfahren ist aber etliche frauen, die erfahrung mit verbalattacken, übergriffen und sogar sexueller gewalt machen mussten. natürlich kann man versuchen den fokus der debatte auf ein zwar nicht minder schweres aber deutlich minder verbreitetes problem zu verschieben, aber damit ist keiner einzigen frau die in ihrem alltag mit sexismus klarkommen muss gedient.
    desweiteren: was früher „frauenbeauftragte“ waren sind heute „gleichstellunsgbeauftragte“ – diese sind also genauso für probleme und anliegen vpn männern da. und die frauenquote sehe ich zwiespältig. natürlich ist es nicht fair wenn in einzelfällen schlechter qualifizierten frauen aufgrund ihres geschlechtes der vortritt gelassen wird. aber viele – mindestens ebenso qualifizierte – frauen erhalten dadurch eben erstmals überhaupt die chance an einen spitzenposten zu kommen. jahrelang und oftmals auch heute ist es doch so, dass frauen für eine beförderung viel mehr tun müssen als männer. dass frauen schon in vorstellungsgesprächen mit vorurteilen zu kämpfen haben: junge frauen werden über kurz oder lang ausfallen da sie kinder bekommen möchten, frauen die ebreits kinder haben werden ausfallen wenn die kinder krank sind etc. – davon wird automatisch ausgegangen. als ob nicht mal der vater bei kranken kindern bleiben könnte, als ob kinder ständig krank wären und nur ein negativfakrot, als hätten könnten mütter nicht auch die positiven organisatorischen und sozialen faktoren ihrer mutterschaft ins berufsleben integrieren. schon beim vorstellungsgespräch wird man oftmals auf frau- und muttersein reduziert.

  • 24. Juni 2013 bei 22:56
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    „Selbst in den wenigen Situationen, wo körperliche Übergriffe unwahrscheinlich sind (am Tag in einem Supermarkt,Großraumbüro oder im Plenarsaal) sind Frauen vor verbalen Übergriffen nicht sicher. “
    Körperliche Übergriffe haben nichts mit Diskriminierung zu tun, diese sind einfach nur krank! Ob es ein verbaler Übergriff ist oder nicht hängt natürlich von der Wortwahl ab, ein kopliment muss nicht gleich als Übergriff aufgefasst werden. Bei extrem anzüglichen Bemerkungen schon.

    „ungefragt Hintern, Brüste, andere Körperteile, kurzen Rock oder tiefen Ausschnitt kommentieren,“
    Würde ich jetzt nicht unbedingt so sehen und ich sehe mich nicht als sexistisch an. Das würde bedeuten das ich einer Dame nicht sagen dürfte das sie eine hübsche Bluse/Rock trägt.

    „einfach so zu Sex auffordern oder welchen anbieten“
    Das ist völlig daneben. Einzige Ausnahme könnte ich mir nur vorstellen, wenn zwischen den beiden gelegentlich vorkommt. So was soll es wirklich geben, ist mir noch nicht passiert. Liegt sicher daran das ich ausschliesslich monogam lebe.

    „Kein Flirten sondern Belästigung“
    Wenn mit wie auch immer gearteten flirten weitergemacht wird, selbst wenn der andere kein Interesse bekundet, würde ich dies als Belästigung definieren. Das nervt einfach nur.

    @Annuschka123 Wenn ich Dein Profilbild als attraktiv oder schön kommentieren würde, wäre das dann sexistisch? Wäre diese Aussage ein ein kompliment? Oder ist das Profilbild an sich sexistisch?

    Ich denke das es an den Vorerfahrungen eines jeden liegt ob etwas sexistisch, belästigend, unangenehm oder als kompliment aufgefasst wird.

    „Wenn eine Frau etwas über einen Mann sagt, dass dieser unpassend findet, dann muss er damit klar kommen, findet Frau im Allgemeinen!“
    Sie kriegt denn entweder einen passenden Kommentar von mir zu hören oder ich ignoriere es und es trägt lediglich zur Urteilsbildung bei DIESER einzelnen Person bei.

    „ich kenne einen einzigen mann, dem sexismus widerfahren ist“
    Männer würden es ignorieren, zumindest nicht darüber sprechen selbst wenn es für sie unangenehm wäre. Jeder auch Frau würde den Mann denn auslachen. Ebenso würde kaum ein Mann zugeben von einer Frau geschlagen worden zu sein. Eine Ohrfeige ist schon immer ein „legitimes“ Mittel der Frau gewesen sich gegen verbale Aussagen zu wehren. Nciht nur in Klischeefilmen sondern auch in jeder Dorfdisko.

    „Und wo bitte mussten Männer zurückstecken? Ich hätte gerne einleuchtende Beispiele, am alltäglichen Leben erklärt. Also das ZURÜCKSTECKEN. Und bitte auch eine Erklärung, was an den einzelnen Punkten „schlimm“ ist.“
    Hierzu ein paar Beispiele aus meinem leben:
    Ummeldung beim Einwohnermeldeamt im Jahre 2004: Sie können die Kinder nicht ummelden, sie brauchen die Erlaubnis ihrer Frau! Warum, die Kinder leben seit knapp 10 Jahren bei mir! Das kann nicht sein das Sie Alleinerziehend sind. Als meine Ex Frau umgezogen ist wurden automatisch die Kinder „zugebucht“, obwohl sie schon viele Jahre bei mir wohnten.

    Ich muss mich ständig bei Eltern rechtfertigen warum ich als Tagesvater arbeite, meine Kolleginnen brauchen das nicht.

    Bei der Rentenversicherung musste ich belegen das ich als Tagesvater arbeite. Bei 8 meiner Kolleginen reichte alleine das ausfüllen des Formulars für die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit.

    Als ich in den Kurs zum Tagesvater Qualifizierung am ersten Tag ging, wurde mir von einer der Teilnehmerinnen gesagt das ich hier falsch wäre, der Deutschkurs ist nebenan.

    Bei der Prüfung des Haushalt zwecks Pflegeerlaubnis musste ich Ausgaben Tätigen die meine Kolleginnen nicht zwingend hatten. Feuerlöscher, Kitaverbandkasten, für JEDES Pflegekind ein seperates Bett mit Bettwäsche usw. Abgesehen davon halte die meisten dieser Dinge für sinnvoll und notwendig, daher habe nichts dagegen unternommen.

    „Also erzähl mir keiner was, von den armen am Arbeitsplatz diskriminerten Männer, das ist absoluter Quark.“
    Versuch mal als alleinerziehender Vater einen Job zu kriegen, da steh ich genauso beschissen da wie eine alleinerziehnde Mutter. Ich bin denn halt möglicherweise nicht so produktiv wie ein Mann der solo ist. Und wenn alleinerziehend wirst musst Du dir als Sprüche anhören wie „Wir müssen für sie mal eine Frau finden damit ihr „Betreuungsproblem“ gelöst ist“ oder „Wie stellen sie ich denn die Zukunft in unserem Unternehmen vor wenn keine Frau für ihre Kinder haben.“ oder vor 3 Jahren von meinem letzten Chef war da noch folgender Spruch: „Wo Deine Frau jetzt weg ist, hast Du dir schon Titten wachsen lassen?“
    Versuch mal als Mann in einem kleinen bis mittleren Unternehmen Erziehungsurlaub einzureichen. Wird nicht gern gesehen!

    Generell denke ich das die Entlohnung eines Menschen alleinig von der Qualifizierung und Fähigkeiten abhängen sollte und von nichts anderem. Es werden vorschnell unbequeme Antworten des Gegenüber in die Sexismus / Diskriminierungecke geschoben. Aufgrund meiner Erfahrungen bin ich der Meinung das Frauen nicht weniger sexistisch als Männer sind, äußert sich lediglich nur mehr wenn Frauen überwiegend unter Frauen sind. Die Chippendales sind regelmäßig ausgebucht, wenn das man nicht sexismus pur ist. Männer allein auf ihren Körper reduziert! Ist Ok, wenn es den Frauen Spass macht, ich muss mich damit nicht identifizieren und schon garnicht in die Opfer-Schublade schieben lassen.

  • 24. Juni 2013 bei 23:10
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    Das „witzige“ (naja, nicht wirklich) an „Ein Junge weint nicht“ ist das: Mädchen/Frauen weinen ja (Grundannahme der Aussage) und dürfen das auch, denn sie sind Frauen (emotional, hysterisch, und was nicht noch alles – tritratrullala) – wir gehen weiter in der Annahme, dass die Frau in der Gesellschaft schlechter gesetllt ist als der Mann (vor allem aus der Zeit aus der so ein Satz stammt) – folglich wäre also das Weinen des Jungen eine Abwertung seiner Männlichkeit, weil er ja dann ein Verhalten zeigen würde, dass gesellschaftlich vornehmlich Frauen zeigen ( weil man seine Männlichkeit nicht in Gefahr sehen will wird dem Jungen gesagt „Weine nicht“.

    Es ist das Abgrenzen nach unten (in der Machthierarchie), was hier passiert.

    Deswegen ist es gesellschaftlich auch okay, wenn Mädchen raufen, sich schmutzig machen, mit Autos spielen etc, („streben nach oben“) weitaus weniger anerkannt ist es dagegen, dass Jungs Ballett tanzen, mit Barbies/Puppen spielen, die Farbe rosa oder sogar einen Rock tragen, weil hier die Angst vor der Entmännlichung, also dem Machtverlust (!) mit reinspielt (also der „Abstieg“ nach unten – auf der Hierarchieleiter). Wenn man diese Strukturen erst einmal verstanden hat, wird einem noch viel mehr auffallen.

    So eine Äußerung wie oben „Ein Junge weint nicht“ ist also deswegen so verbreitet, weil die Stellung der Frau (die diese Verhaltensweise zugeschrieben bekommt – ist übrigens natürlich sexistisch) niedriger ist. Grob gesagt. Kann man 100 Doktorarbeiten drüber schreiben. Lohnt sich aber echt einzulesen, weil es einem sehr viele, sonst verschlossene Dinge öffnet.

    Hab ich das zu kompliziert erklärt?

  • 24. Juni 2013 bei 23:22
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    Hallo und einen schönen Guten Abend

    ich heiße Joachim Haas (geb. 1978) und ich bin Stotterer seit meinem 4.ten Lebensjahr. Aufgrund meiner Sprechbehinderung (Stottern) war ich 15 Jahre lang Opfer von Mobbing, Isoation, Ausgrenzung und Hassattacken. Die ersten positiven Veränderungen erlebte ich während meiner Ausbildung in der sich mein Chef schützend vor mich stellte und Diskriminierungen jeglicher Art verhinderte. Heute habe ich mein Stottern im Griff und habe mein Handicap aufgearbeitet und als ein Teil meines Lebens akzeptiert. Heute kann ich mit stolz sagen: Ich stottere na und…! Und heute setzte ich mich ehrenamtlich für andere stotternde Menschen ein um die Startbedingungen für andere Betroffene zu verbessern.

    Mehr Infos erhaltet ihr via Facebook

    gruß Joachim Haas

  • 24. Juni 2013 bei 23:30
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    Also ich wurde von meiner ex freundin in 4 jahren beziehung 3 mal betrogen. Und das aller beste war als ich beim 2ten mal sie mit ihm erwischt habe. Da hätte ich eigentlich zum täter werden können aber die vernumpft hat gesiegt. Seit dem bin ich wieder auf der suche nach der richtigen.

  • 24. Juni 2013 bei 23:34
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    Also ich finde, dass heute leider immer noch die Rolle des Opfers vielen Schwulen zugeschoben wird.
    Einfach weil, die Leute es immer noch fremd finden und sich nicht damit anfreunden können, dass ein Mann einen Mann oder eine Frau eine Frau liebt.

    Das beginnt ja sogar heute schon in den Schulen, wo man eigentlich meinen möchte, dass den Kindern und Jugendlichen ein modernes, aufgeklärtes Weldbild beigebracht wird, aber trotzde hört man immer wieder von schuwlen Jugendlichen die in der Klasse ausgegrenzt oder gemobbt werden.

    Auch später im Job gibt es dann immer dne einen Kollegen oder sogar mehrere, die dann katigorisch alles und jeden ausgranzen und runtermachen, die nicht in ihr Weltbild passen.

    Ich finde das einfach taurig, dass sich Schwuke heute hier in Deutschland immer noch für ihre Liebe rechtfertigen müssen.
    Sei es im sozialen oder, wie es jetzt immer aktueller wird, im politischen Bereich.

  • 24. Juni 2013 bei 23:45
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    Ich wurde einmal in der Klasse zusammen geklebt mit Panzertape und als alle dachten ich wäre hilflos sprang ich auf und traf meinen Täter mit meinem Schlüsselbund im Gesicht danach wahr ruhe.

  • 24. Juni 2013 bei 23:53
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    Was mir aufgefallen ist, ist dass man auf dem Gymnasium viel sozialer ist als in der Hauptschule oder der Realschule. Was ich mich fragt ist warum das so ist also warum man auf dem Gymnasium viel sozialer ist.

  • 25. Juni 2013 bei 00:01
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    es klingt dumm, aber wenn man gemobbt wird dann hilft nur eins: sich wehren. solang man sich alles gefallen lässt, solang geht es auch weiter. schlägt man einmal zurueck, dann is ruhe… so simpel funktioniert das nunmal…

  • 25. Juni 2013 bei 00:02
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    Hi Ingmar machst eine tolle sendung mach weiter so und dein Team natürlich auch team

  • 25. Juni 2013 bei 00:02
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    ups ein team zuviel^^

  • 25. Juni 2013 bei 00:05
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    Ich bin wärend meiner Schulzeit leider von der Opfer in die Täter Rolle reingedrängt worden, war zu der zeit immer der größte und kräftigste in meiner klasse und meine klassenkammeraden fanden es total lustig zu sehen wie lange es dauert, wenn man mich reizt, bis ich mal extrem ausrasste, hab damals schon ein sehr dickes fell gehabt daher hat es schon sehr lange gedauert, aber eines tages ist es halt passiert und ich hab zugeschlagen. Problem für mich war das ich bevor ich zugeschlagen habe ein voll integriertes mitglied der klasse war und sich das danach um 360grad gedreht hatte und von allen ausgeschlossen wurde
    Der Ruf des schlägers verfolgt mich bis heute noch

  • 25. Juni 2013 bei 00:17
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    Etwas spät, aber hey…

    Tagelang ignoriert werden ist definitiv nicht schön…
    besonders, wenn es nicht von den sonstigen Mobbern kommt, sondern von den eigentlichen „Freunden“.
    DAS geht an die Psyche :-/

  • 25. Juni 2013 bei 00:22
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    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht

  • 25. Juni 2013 bei 00:52
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    Was redet diese Quacksalberin?

  • 28. Juni 2013 bei 15:08
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    Höre mir das gerade im Podcast an. Also diese „Heilpraktikerin“ (übersetzt: Quacksalber) redet ja absolut NUR Mist.
    Sie ist ein Beispiel dafür, warum so viele Leute sagen, die Psychologen/Psychotherapeuten sind die verrücktesten unter uns. Unfassbar… Sie hat absolut keine Ahnung, wovon sie spricht.

  • 28. Juni 2013 bei 15:11
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    Eine Frau im kurzen Rock wird also belästigt, weil sie sich nicht wertig genug fühlt? Ah ja… Lustigerweise werden Frauen in kurzen Röcken von mir nie belästigt, egal wie sie sich fühlen.
    Dieses „das Opfer ist schuld“ (egal wie man es dann geschönt verpackt) ist ziemlich heftig. Und könnte bei Opfern von Gewalt, Missbrauch und anderer Gewalt sehr, sehr schädliche und gefährliche Impulse auslösen.

  • 28. Juni 2013 bei 15:12
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    Sorry, Schreibfehler. Da wo zwei mal „Gewalt“ vorkommt, sollte stehen: „…Mobbing, Missbrauch und anderer Gewalt…“

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